gibt Ihnen Hinweise zu jahreszeitlichen Besonderheiten !

Die Frische der ergrünenden Pflanzen aufgeweckt durch frühlingshafte Temperaturen -

    das Zwitschern der aus dem Süden heimkehrenden Vögel -

wer könnte sich diesem Ruf der Natur entziehen,

um den winterlichen Muff abzuwerfen.

Allerdings - Frühjahrszeit und der beginnende Sommer sind

 auch Zeckenzeit !

Wer also von seinen Wanderungen durch die Natur - vor allem durch Wald und Flur gesund nach

Haus kommen will, sollte daran denken, wie er sich vorher vor den mitunter recht unangenehmen

Zeckenbissen durch vorbeugende Maßnahmen schützen kann.

Dazu muß man wissen, nach welchen Orientierungsmöglichkeiten die an sich blinden Schmarotzer ihren Weg zu ihrem Opfer finden. Wie so häufig sind es die menschlichen Ausdünstungen, die die Spur legen. Insbesondere sind Menschen gefährdet, die durch starkes Schwitzen den Geruchssinn dieser Tierchen aktivieren.

Aus dieser Kenntnis ergibt sich - will man auf eine Impfung verzichten - auch fast die einzige Vor- beugungsmaßnahme: Meiden Sie das Streifen durch dichte - insbesondere feuchte - Gräser und Büsche, denn dies sind die beliebtesten Aufenthaltorte dieser gefährlichen Biester.  Vor allem ist dichtes Ginstergebüsch ein Ort, von dem die Zecken, als den gefährlichsten Hautparasiten, ihre Attacken auf den arglosen Spaziergänger starten.

Die Gefährlichkeit dieser Stiche - fälschlicherweise werden die Angriffe als Bisse gewertet - liegt in der Übertragung von fieberauslösenden Krankheitserregern; so können z. B. Viren schwere Hirnhaut- entzündungen verursachen, die auch als Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) bezeichnet wird.

Mit ihrem Stechrüssel saugt die Zecke Blut. Daher sollte die Entfernung nur sehr vorsichtig erfolgen, wenn man erst einmal befallen ist. Zecken müssen in jedem Fall sofort und dann auch vollständig entfernt werden. Dies sollte jedoch keinesfalls durch Drücken zwischen den Fingern vorgenommen werden. Leider wird bei einer solchen Vorgehensweise die Gefahr von Infektionen vergrößert, da schon aufgenommenes Blut und mit ihm zusätzliche Krankheitserreger über den Stichkanal zurück in die eigene Blutbahn gepreßt werden können. Am besten sind Zeckenzangen, mit denen Sie diese Parasiten und Blutschmarotzer drehend und schonend entfernen können. Lassen Sie sich hierzu von uns zeigen und sagen, wie Sie am besten damit umgehen.       *)

Ärztlicherseits wird aufgrund der zum Teil der schwerwiegenden Krankheistfolgen eine Schutzimpfung gegen FSME empfohlen, insbesondere dann natürlich, wenn man aus beruflichen Gründen ständig dieser Gefahr durch Zecken ausgesetzt ist; aber auch der nur zu seinem eigenen Vergnügen in der Natur Verweilende sollte sich überlegen, ob er sich nicht durch Impfung vor diesen Gefahren schützt. Dies gilt es besonders dann zu überlegen, wenn man die eigene Erholung in den Wiesen und Wäldern von Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern sucht.

Wie machen sich “Zeckenstiche” bemerkbar ?

Ellipse

Zunächst erkennt man sie an einer sich rötenden Hautstelle, die zudem häufig anschwillt.

Ellipse

Weitere Symptome treten nach etwa  2 bis 28 Tagen auf und äußern sich in grippe-ähnlichen Erscheinungen wie Glieder- und Kopfschmerzen und mitunter auch Fieberanfällen, die sich nach einer beschwerdefreien Periode häufig verstärkt wiederholen. Spätestens zu diesem Zeit- punkt ist der Gang zum Arzt unausweichlich, soll ein Ausweiten auf Nervenstränge, das Rük- kenmark und das Gehirn verhindert werden.

Lassen Sie sich von uns beraten  !

*)       und so finden Sie uns

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letzter Stand :  31. Juli 2003

© :  bu-isy 2003

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